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Situation der Frauen auf dem Arbeitsmarkt

Arbeitsmarktreport NRW – Sonderbericht 2011

07.12.2011

Wer sich mit den Potentialen der Frauenerwerbstätigkeit für zukünftige Fachkräftebedarfe beschäftigt, braucht aktuelle Zahlen. Diese liefert der neue Sonderbericht der Reihe Arbeitsmarktreport NRW.

In diesem Sonderbericht wird die Situation der Frauen am Arbeitsmarkt anhand folgender Indikatoren dargestellt: Beteiligung an der Erwerbstätigkeit, an Branchen, Berufen, Arbeitszeit sowie Betroffenheit von Arbeitslosigkeit. Folgende Ergebnisse können besonders herausgestellt werden, da mit ihnen ein besonderer Handlungsbedarf verbunden ist:

  • Die Erwerbsquote der Frauen ist in den letzten Jahren in NRW kontinuierlich gestiegen. Im Vergleich zu den anderen Bundesländern liegt NRW mit knapp 66 % aber an vorletzter Stelle und mit nur 1,6 Prozentpunkten wies NRW die geringste Steigerung der Frauenerwerbsquote in den letzten vier Jahren auf.
  • Umgerechnet auf Vollzeitäquivalente wird deutlich, dass die Erwerbstätigkeit der Frauen nicht in allen Regionen gestiegen ist; in drei Regionen (Mittleres Ruhrgebiet, Märkische Region und Berg. Städtedreieck) gab es sogar eine Abnahme der Frauenerwerbstätigkeit in den letzten vier Jahren.
  • Fast jede zweite erwerbstätige Frau in NRW ist in Teilzeit beschäftigt.
  • Trotz eines Rückgangs der ausschließlich geringfügig beschäftigten Frauen in den letzten zwei Jahren gehört NRW zu den beiden Bundesländern, die mit rd. 23 % nach wie vor den höchsten Anteil dieser Beschäftigungsform aufweisen.
  • Große Unterschiede gibt es in der Erwerbsbeteiligung der Frauen, je nach Alter der Kinder bzw. der bestehenden Kinderbetreuungsangebote. Im Vergleich der 16 NRW-Regionen variiert die Erwerbstätigenquote der Frauen mit Kindern unter 3 Jahren im Jahr 2010 zwischen 30 % in Mülheim-Essen-Oberhausen und 48 % in Düsseldorf/Mettmann, während die Erwerbstätigenquote von Müttern mit Kindern unter 18 Jahren zwischen 54 % und 68 % lag.
  • Ebenfalls erheblich ist auch der Unterschied hinsichtlich der Berufsqualifikation bei den jungen Frauen im Alter von 15 bis 30 Jahren: Knapp 47 % der jungen Frauen mit Kindern haben keinen Berufsabschluss, während von den jungen Frauen ohne Kinder nur etwas mehr als 19 % ohne Abschluss sind.

 

Der aktuelle Sonderbericht zur Situation der Frauen am Arbeitsmarkt steht hier als Download zur Verfügung.

Nachrichten
23.04.2012
Arbeitsmarktreport 1. Quartal 2012

Trotz der sich andeutenden Abschwächung der Wirtschaftskonjunktur setzte sich die Verbesserung des Arbeitsmarktes auch im 1. Quartal 2012 fort. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen lag Ende März mit rd. 741.000 um rund  3 % (entspricht rd. 22.000 Arbeitslosen) niedriger als im Vorjahresmonat.

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26.01.2012
Positive Entwicklung am Arbeitsmarkt setzt sich fort

Die seit Mitte 2009 anhaltende positive Entwicklung des Arbeitsmarktes in NRW hat sich auch im 4. Quartal 2011 fortgesetzt. Demzufolge lag die Zahl der registrierten Arbeitslosen zum Ende des 4. Quartals 2011 mit rd. 687.000 um rd. 6 % (entspricht rd. 43.000 Arbeitslosen) niedriger als im Vorjahresmonat.

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07.12.2011
Situation der Frauen auf dem Arbeitsmarkt

Wer sich mit den Potentialen der Frauenerwerbstätigkeit für zukünftige Fachkräftebedarfe beschäftigt, braucht aktuelle Zahlen. Diese liefert der neue Sonderbericht der Reihe Arbeitsmarktreport NRW.

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03.08.2011
Arbeitsmarktreport 2. Quartal 2011

Die konjunkturelle Aufwärtsentwicklung hat sich auch im 2. Quartal 2011 fortgesetzt und hat die Lage am nordrhein-westfälischen Arbeitsmarkt weiter verbessert.

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29.03.2011
G.I.B.Trend.Report 2010

Die Hälfte der Betriebe hat in der Vergangenheit schon einmal Altbewerber eingestellt. Dies ist eines der Ergebnisse einer repräsentativen Befragung bei 1.612 Betrieben in NRW, die die G.I.B. im September 2010 durchgeführt hat.

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